Meine Ausbildung bei Förde-Küchen

Dankbar ist er und fühlt sich im familiären Team pudelwohl – Omar Almousa erzählt die Geschichte, wie er den Weg zu Förde-Küchen fand.

FLENSBURG | „Mit Freunden am Flensburger Hafen spazierengehen“, das macht der 24-jährige Omar Almousa am liebsten, wenn er nicht gerade im Unternehmen Förde-Küchen zwischen Kühlschrank und Küchenzeile steckt. Aktuell absolviert er nämlich die ersten Monate seines ersten Ausbildungsjahres zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice.

Ein ganz besonderes Team

Omar hat im Förde-Küchen-Team bereits einen festen Platz eingenommen und fühlt sich hier nach seiner Flucht aus Syrien endlich angekommen. So sehr, dass er Flensburg wie eine zweite Heimat empfindet. Und sein neuer Arbeitgeber trägt einen großen Teil dazu bei. Dem 24-Jährigen ist das besonders wichtig zu betonen:

Marco Kipke-Vogt ist Omar Almousas direkter Ausbilder und erfahrener, langjähriger Küchenmonteur bei Förde-Küchen. Omar erzählt, dass Marco dafür sorgt, dass er nicht nur Kleinigkeiten abarbeitet, sondern richtig mit anpackt – das habe er so schon ganz anders erlebt. Den Schützling morgens mit zur Arbeit zu nehmen und abends nach Feierabend wieder nach Hause zu bringen, das ist für Marco Kipke-Vogt eine Selbstverständlichkeit. Und ist damit eine besondere und wohl nicht ganz so häufig anzutreffende Zuwendung.

Jens, Omar und Marco

Förde-Küchen ist ein Familienunternehmen und schnell wird klar, so ist hier auch die Atmosphäre – persönlich, wertschätzend, familiär. Die Arbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen und Küchen bringt Omar am meisten Spaß und er möchte seine Geschichte erzählen und anderen Mut machen, denn der Weg hierhin war nicht leicht.

Viele Ablehnungen und ein steiniger Weg

Mehr als 50 Bewerbungen, schätzt Omar, hat er geschrieben. „Ich habe immer Absagen bekommen“, erzählt er. Manchmal sei er zum Gespräch eingeladen worden, aber spätestens sobald sich herausstellte, dass er aus Syrien kommt, habe er eine Absage erhalten. Er zuckt die Schultern: „Vielleicht liegt es daran, dass in meinem Ausweis Flüchtling steht.“

Er reist vom bayrischen Passau nach Saarbrücken – dort will er gerne bleiben, weil ein Freund in der Stadt lebt. Als das nicht funktioniert, führt ihn sein Weg noch nach Neumünster, Harrislee und schließlich Flensburg. Obwohl er zuvor in Passau sehr freundlich von Polizisten aufgenommen wurde und die Integrationsmaßnahmen des Landes ihm halfen, gibt es Tiefphasen. Niedergeschlagen von den vielen Absagen fühlt er sich für einige Zeit kraftlos. Der 24-Jährige erzählt: „Es gab eine Woche, da saß ich nur zuhause und habe geweint!“ Ein Freund gibt ihm schließlich den Tipp, sich bei Förde-Küchen zu bewerben, da er von dem Unternehmen als Arbeitgeber Gutes gehört hatte.

Omars Deutsch ist gut, er spricht flüssig und hat keine Verständigungsprobleme. Seit insgesamt fünf Jahren ist er nun in Deutschland und hat ein offizielles gehobenes Sprachniveau von B2. Ob er Deutsch als Sprache schwierig findet? „Nein, eigentlich überhaupt nicht“, antwortet Omar. Doch manchmal habe er sich nicht zu sprechen getraut, weil er Angst hatte, etwas falsch zu machen. Um auf das Niveau zu kommen, übte er zuhause vor dem Spiegel. Er spricht neben Deutsch auch noch seine Muttersprachen Türkisch und Arabisch und ein wenig Englisch.

Förde-Küchen vermittelte Unterkunft

Dass man Omar zwecks Blockunterricht eine Unterkunft in Elmshorn vermittelt hatte, gehört zum Engagement von Förde-Küchen für seine Mitarbeiter. „Wir wollen wissen, wie unsere Auszubildenden unterkommen“, sagt Christian Clement, der Ausbildungsleiter im Unternehmen ist und Omar in seiner Ausbildung mitbetreut.

Der Einsatz für ihn ist deshalb ganz klar, denn auch Förde-Küchen ist höchstzufrieden mit Omars Leistung.

Bevor der Ausbildungsvertrag unterschrieben wurde, hatte er ein 14-tägiges Praktikum absolviert. Clement: „Das Praktikum ist eine Bestätigung, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten funktioniert“, sagt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Und ob man die Kollegen auf Kunden und Mitarbeiter loslassen könnte.“ Omar Almousa hatte dabei aber schnell überzeugt. „Er war immer hochmotiviert, zuverlässig und sehr freundlich, die Arbeit im Team hat gut funktioniert“, so Clement. Zum Schluss liegt Omar Almousa noch eine wichtige Sache auf der Zunge:

Förde-Küchen sucht auch für das neue Jahr motivierte Auszubildende und freut sich über Kontaktaufnahmen und aussagekräftige Bewerbungen per E-Mail an:

geschaeftsleitung@foerdekuechen.de

Text: Shz/Förde-Küchen

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